WordPress-Backup: worauf es wirklich ankommt

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Denis Bezrodnyy

11. Oktober 2026

Inhaltsverzeichnis

Die Frage ist selten, ob Sie ein Backup haben. Irgendetwas läuft fast immer — ein Plugin, eine Funktion beim Hoster, eine Datei, die mal jemand heruntergeladen hat. Die Frage ist, wann zuletzt jemand eines davon tatsächlich zurückgespielt hat.

Denn ein WordPress-Backup ist keine Datei, sondern ein Versprechen: dass Sie jederzeit auf einen Stand zurückkommen, von dem Sie wissen, dass er in Ordnung war. Ob das Versprechen trägt, stellt sich in genau einem Moment heraus — und das ist nie ein guter.

Dieser Artikel geht die vier Fragen durch, an denen sich das entscheidet: Was muss drin sein. Wie weit muss es zurückreichen. Wo muss es liegen. Und der Punkt, an dem fast alle Backup-Konzepte auffliegen: Hat es schon einmal jemand ausprobiert?

Was in einem WordPress-Backup drin sein muss

Eine WordPress-Website liegt an zwei verschiedenen Orten, und das ist der Grund für die meisten unbrauchbaren Sicherungen.

In den Dateien stecken WordPress selbst, das Theme, die Plugins und der Ordner mit allen hochgeladenen Bildern und Dokumenten. In der Datenbank steckt alles, was Sie je geschrieben oder eingestellt haben: Seitentexte, Menüs, Benutzerkonten, Plugin-Einstellungen, Formulareinträge.

Die offizielle WordPress-Dokumentation ist an der Stelle eindeutig: „There are two parts to backing up your WordPress site: Database and Files“ — und: „You need both to be able to fully restore a typical WordPress site.“

Die Falle: der Download per FTP

Der häufigste Irrtum sieht aus wie Sorgfalt. Jemand verbindet sich per FTP, lädt das komplette Website-Verzeichnis herunter, legt es auf eine Festplatte und hakt das Thema ab. Die WordPress-Dokumentation warnt genau davor: Die Datenbank liegt in einem eigenen System, und „you usually cannot back it up by downloading your WordPress directory“.

Was Sie in diesem Fall zurückbekommen, ist eine funktionierende Installation mit Ihrem Theme, Ihren Plugins und Ihren Bildern — und ohne eine einzige Seite Inhalt.

Was Nutzer von Page Buildern besonders überrascht

Wer die Seite mit Elementor oder einem ähnlichen Werkzeug gebaut hat, vermutet das Layout in irgendeiner Design-Datei. Es liegt aber in der Datenbank — jede Sektion, jeder Abstand, jede Farbe. Ohne Datenbank ist nicht nur der Text weg, sondern der gesamte Aufbau der Seite.

Der Zwei-Sekunden-Test

Öffnen Sie die letzte Sicherung, die Sie haben. Finden Sie darin eine Datei mit der Endung .sql oder einen Ordner, der erkennbar die Datenbank enthält?

Wenn nein, haben Sie kein Backup Ihrer Website. Sie haben eine Kopie ihrer Verpackung.

Die Frage, die über alles entscheidet: Wie weit reicht es zurück?

Geworben wird immer mit der Häufigkeit. Tägliche Backups, stündliche Backups, Echtzeit. Was fast nirgends dabeisteht, ist die Aufbewahrungsdauer — und die entscheidet im Ernstfall, ob Sie überhaupt etwas haben.

Der Grund ist eine simple Zeitrechnung. Ein Problem beginnt an Tag 1. Bemerkt wird es an Tag 20, weil ein Kunde anruft oder Google etwas meldet. Haben Sie sieben Tage Historie, enthält jede einzelne Ihrer Sicherungen das Problem bereits. Sie besitzen dann sieben saubere Kopien eines kaputten Zustands.

Täglich sichern und eine Woche aufbewahren schützt zuverlässig gegen genau eine Sorte Unfall: den, den Sie sofort bemerken. Ein gelöschter Text, ein misslungenes Update, ein Fehlgriff im Editor. Das ist der häufigste Fall, und dafür reicht es.

Die Fälle, die spät auffallen

  • Ein Plugin-Update hat das Kontaktformular stillgelegt. Gemerkt wird es, wenn sich jemand wundert, dass seit drei Wochen keine Anfrage mehr gekommen ist.
  • Jemand hat eine Unterseite gelöscht, die selten aufgerufen wird.
  • Ein Zugriff auf die Website, der länger zurückliegt. Genau das ist der Punkt, an dem die Aufbewahrungsdauer alles entscheidet: Lag der Einbruch drei Wochen zurück, enthalten auch drei Wochen Sicherungen bereits die Hintertür — nachzulesen in WordPress gehackt.

Die Faustregel

Die Aufbewahrungsdauer muss länger sein als die Zeit, die Sie typischerweise brauchen, um ein Problem zu bemerken.

Bei einer Website, auf die täglich jemand schaut, sind das wenige Tage. Bei einer Unternehmensseite, die ihren Zweck erfüllt und deshalb niemanden beschäftigt, sind es realistisch mehrere Wochen. Sieben Tage sind in diesem Fall kein Sicherheitsnetz, sondern eine Häufigkeitsangabe.

Sinnvoll ist eine Mischung statt einer einzigen Taktung: die letzten Tage dicht, die Wochen davor dünner. Ein täglicher Stand der letzten zwei Wochen plus ein wöchentlicher der letzten zwei Monate deckt beide Arten von Unfall ab und kostet kaum mehr Speicher.

Wie wir es machen

Zum Vergleich, weil konkrete Zahlen hier mehr helfen als Prinzipien: Im Starter-Paket sichern wir wöchentlich und bewahren 30 Tage auf. Im Business-Paket täglich mit 50 Tagen Historie. Die 50 Tage sind kein Komfortmerkmal — sie sind genau der Abstand, der im Ernstfall darüber entscheidet, ob ein nachweislich sauberer Stand existiert.

Wo das Backup liegt

Eine Sicherung, die auf demselben Server liegt wie die Website, ist keine Sicherung. Das klingt selbstverständlich und ist trotzdem die häufigste Konstellation, weil viele Backup-Plugins genau so voreingestellt sind.

Die offizielle Empfehlung lautet, Kopien „in different places and on different mediums“ vorzuhalten — genannt werden ein Cloud-Speicher und eine Kopie auf dem eigenen Rechner — und mindestens drei bis fünf aktuelle Stände aufzubewahren.

Warum „auf demselben Server“ schlimmer ist als gar nichts

Drei Szenarien nehmen Ihnen Website und Sicherung in einem Zug: ein defekter Server, ein gesperrtes Hosting-Konto, ein Verschlüsselungstrojaner, der das Dateisystem erwischt.

Unangenehmer ist aber ein vierter Fall, an den kaum jemand denkt. Schreibt das Plugin seine Archive nach /wp-content/, liegen sie innerhalb des öffentlich erreichbaren Bereichs. Wer in die Website eingedrungen ist, findet dort ein fertig gepacktes Archiv — und darin die komplette Datenbank mit allen Benutzerkonten und Formulareinträgen. Aus einem Zugriff auf die Website wird so ein Zugriff auf alles, was je über sie gelaufen ist.

Nebenwirkung desselben Fehlers, nur harmloser: Die Archive liegen im Website-Verzeichnis und werden beim nächsten Durchlauf mitgesichert. Jede Sicherung wird größer als die vorige.

Was praktisch reicht

Für ein mittelständisches Unternehmen genügt eine einfache Aufteilung:

  • Ein aktueller Stand dort, wo er schnell greifbar ist — beim Hoster oder im Plugin.
  • Mindestens eine Kopie außerhalb des Hostings, automatisch, nicht als monatliches Ritual von Hand. Cloud-Speicher oder ein Server, der nichts mit der Website zu tun hat.

Und ein Detail, das gern übersehen wird: Die Zugangsdaten zum Speicherort dürfen nicht dieselben sein wie die zum Hosting. Wenn ein einziger Login beides öffnet, haben Sie zwei Kopien und einen einzigen Schlüssel.

Wo genau dieser Speicher steht, ist nicht nur eine technische Frage — dazu weiter unten.

Das Backup Ihres Hosters ist nicht automatisch Ihr Backup

Fast jedes Managed-Hosting wirbt mit Sicherungen, und das ist auch berechtigt — wir nutzen sie selbst. Nur beantwortet die Sicherung des Hosters zunächst seine Frage, nicht Ihre. Sie existiert, damit er eine Installation wiederherstellen kann. Ob Ihnen das in Ihrer Lage hilft, hängt an vier Punkten.

1. Ganze Installation oder einzelne Datei? Viele Hoster können nur komplett zurückrollen. Wenn Sie eine versehentlich gelöschte Unterseite zurückholen wollen, verlieren Sie dabei alles, was seit dem Sicherungszeitpunkt sonst noch passiert ist — Formulareinträge inklusive.

2. Wie weit zurück? Häufig sieben bis vierzehn Tage. Warum das je nach Situation zu kurz ist, steht im Abschnitt oben.

3. Wer löst es aus? Kommen Sie selbst an die Wiederherstellung, oder braucht es ein Ticket? Falls Ticket: zu welchen Zeiten wird es bearbeitet? Ein Backup, an das Sie Samstagmittag nicht herankommen, ist Samstagmittag keines.

4. Können Sie es herunterladen? Der Punkt, der am seltensten gestellt wird und am meisten wiegt. Existiert die Sicherung nur innerhalb des Hosting-Systems, verschwindet sie mit dem Vertrag. Bei einem Umzug, einer Streitigkeit oder einem wegen offener Rechnung gesperrten Konto haben Sie dann weder Website noch Sicherung.

Was daraus folgt

Stellen Sie diese vier Fragen Ihrem Hoster schriftlich, und heben Sie die Antwort auf. Es dauert eine E-Mail und ersetzt jede Vermutung.

Unsere eigenen Installationen liegen bei Raidboxes in Deutschland. Wir verlassen uns trotzdem nicht allein auf die Sicherung des Hosters, sondern führen über WP Umbrella eine zweite, davon unabhängige — nicht aus Misstrauen, sondern weil zwei Systeme mit unterschiedlichen Ausfallursachen genau der Sinn der Sache sind.

Der Test, den fast niemand macht

„Getestet“ heißt nicht, dass das Plugin einen grünen Haken zeigt. Es heißt, dass eine Sicherung tatsächlich einmal zurückgespielt und jemand sich das Ergebnis angesehen hat.

Das klingt nach Übervorsicht, bis man weiß, woran Wiederherstellungen scheitern. Es sind selten dramatische Dinge:

  • Der Export ist abgebrochen, weil das Skript in ein Zeitlimit lief. Das Archiv existiert, ist aber unvollständig.
  • Der Datenbank-Abzug endet mitten in einer Tabelle. Die Datei sieht normal aus, sie lässt sich nur nicht einspielen.
  • Die Verbindung zum Cloud-Speicher ist vor vier Monaten abgelaufen. Seitdem läuft die Sicherung jede Nacht und legt nichts mehr ab.
  • Das Archiv ist da und 300 Kilobyte groß, weil ein Verzeichnis nicht lesbar war.

Allen vier Fällen ist dasselbe gemeinsam: Die Website läuft normal weiter, und kein Werkzeug schlägt Alarm. Auffallen kann es ausschließlich beim Zurückspielen.

Wie Sie es gefahrlos prüfen

Nicht auf der echten Website. Dafür gibt es die Staging-Umgebung — eine vollwertige Kopie unter einer eigenen Adresse, die kein Besucher sieht. Die meisten Managed-Hoster bieten so etwas mit zwei Klicks an.

Dort spielen Sie die jüngste Sicherung ein und prüfen vier Dinge:

  1. Baut sich die Startseite vollständig auf, mit Bildern und Layout?
  2. Lässt sich eine beliebige Unterseite öffnen?
  3. Ist der jüngste Inhalt da — der Beitrag oder die Änderung von letzter Woche?
  4. Versendet das Kontaktformular eine Testnachricht, und kommt sie an?

Punkt 4 wird am häufigsten weggelassen und ist der wichtigste. Eine wiederhergestellte Website, deren Formular still nicht mehr zustellt, sieht perfekt aus und kostet Sie trotzdem jede Anfrage.

Wie oft, realistisch

Nach jeder größeren Änderung am Aufbau — Hosterwechsel, neues Backup-Plugin, anderer Speicherort — und sonst zweimal im Jahr. Häufiger wäre besser; zweimal im Jahr ist das, was tatsächlich gemacht wird, und das schlägt jeden Plan, den niemand einhält.

Und notieren Sie, wie lange es gedauert hat. Im Ernstfall ist die erste Frage aus der Geschäftsführung nicht, ob die Website wiederkommt, sondern wann. „Zwei Stunden“ ist eine Antwort. „Weiß ich nicht“ ist keine.

Ein Backup ist ein Stapel personenbezogener Daten

In Artikeln über Datensicherung kommt dieser Punkt fast nie vor, und das ist erstaunlich. Denn eine vollständige Sicherung Ihrer Website ist eine vollständige Kopie aller Daten, die über sie gelaufen sind: Einträge aus dem Kontaktformular, Kommentare, Benutzerkonten, eine etwaige Newsletter-Liste, Serverprotokolle mit IP-Adressen.

Weil die Datei technisch aussieht, wird sie wie eine technische Sache behandelt. Datenschutzrechtlich ist sie das Gegenteil.

Drei Konsequenzen für die Praxis

Der Speicherort ist eine Entscheidung über Datenverarbeitung. Wer Ihre Sicherungen aufbewahrt, verarbeitet personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag — dafür braucht es einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Landen die Archive in einem Cloud-Konto, das jemand privat und kostenlos angelegt hat, existiert dieser Vertrag in aller Regel nicht. Dazu kommt die Frage, wo die Server dieses Anbieters stehen; bei Anbietern außerhalb der EU wird aus einer Speicherfrage eine zusätzliche Prüfung.

Das Backup-Plugin kann selbst eine verarbeitende Stelle sein. Nicht jedes arbeitet nur auf Ihrem Server; manche leiten die Daten über einen eigenen Dienst. Das ist dieselbe Frage wie bei Bildoptimierern — und sie wird genauso selten gestellt.

Löschersuchen und Sicherungen passen schlecht zusammen. Art. 17 DSGVO gibt der betroffenen Person das Recht, von dem Verantwortlichen die Löschung ihrer Daten zu verlangen. Auf der Website ist das in Minuten erledigt. Was mit denselben Daten in sechs Wochen alter Sicherung passiert, hat vorher meist niemand bedacht.

Was Sie technisch tun können

Drei Dinge liegen in Ihrer Hand, unabhängig davon, wie die rechtliche Bewertung im Einzelfall ausfällt:

  1. Eine definierte Aufbewahrungsdauer festlegen, damit alte Stände von selbst auslaufen und nicht unbegrenzt liegenbleiben. Ein Archiv ohne Verfallsdatum ist das eigentliche Problem.
  2. Diese Dauer und den Speicherort dokumentieren. Sie gehören in die Aufstellung Ihrer Verarbeitungen, und bei einer Nachfrage ist die Antwort dann eine Zeile und keine Recherche.
  3. Nach einer Wiederherstellung die zwischenzeitlichen Löschungen erneut ausführen. Sonst holt ein Restore genau die Daten zurück, die auf Wunsch entfernt worden waren — der Fehler, der am leichtesten passiert und am spätesten auffällt.

Wir selbst achten darauf, dass jede Stelle in dieser Kette — Hosting und Sicherungssystem — einen AVV hat und die Aufbewahrungsdauer festgeschrieben ist. Das gehört für uns in den Vertrag und nicht in eine mündliche Zusage; was dort sonst noch geregelt sein sollte, steht im Artikel zum WordPress-Wartungsvertrag.

Hinweis: Wir sind keine Rechtsanwälte und leisten keine Rechtsberatung. Wir beschreiben die technische Umsetzung. Ob und in welcher Form Sie Löschersuchen in Bezug auf Sicherungen beantworten müssen, klären Sie mit einem Anwalt oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Wenn Sie es selbst machen möchten

Fünf Punkte, einmal eingerichtet, danach wartungsarm.

  1. Ein Plugin auswählen — nach fünf Kriterien, nicht nach Bekanntheit. Es muss Dateien und Datenbank sichern, ein Speicherziel außerhalb des Hostings ansteuern können, eine einstellbare Aufbewahrungsdauer haben, bei Fehlschlag benachrichtigen und — der am häufigsten übersehene Punkt — das Zurückspielen genauso bequem können wie das Sichern. Viele Werkzeuge sind im Sichern stark und im Wiederherstellen umständlich.
  2. Ein Speicherziel außerhalb des Hostings einrichten. Ein Geschäftskonto beim Cloud-Anbieter, nicht das private. Eigene Zugangsdaten, nicht dieselben wie fürs Hosting. Und keinesfalls ein Verzeichnis innerhalb der Website.
  3. Die Aufbewahrungsdauer bewusst setzen. Die Voreinstellung vieler Plugins sind zwei oder drei Stände. Gehen Sie auf die Dauer, die zu Ihrer Reaktionszeit passt — bei einer Unternehmensseite ohne tägliche Betreuung eher 30 bis 60 Tage als eine Woche.
  4. Fehlerbenachrichtigung einschalten und an eine Adresse schicken, die jemand wirklich liest. Nicht an info@, wo sie zwischen Anfragen untergeht. Der häufigste Totalausfall ist nicht die kaputte Sicherung, sondern die seit Monaten ausbleibende, die niemandem aufgefallen ist.
  5. Einen Termin für den Test in den Kalender setzen. Zweimal im Jahr, mit den vier Prüfpunkten von oben. Ein Termin, der im Kalender steht, findet statt; ein Vorsatz nicht.

Was Sie sich sparen können

Zwei Backup-Plugins parallel — sie stolpern übereinander und verdoppeln nur den Speicherbedarf. Stündliche Sicherungen für eine Website, auf der sich zweimal im Monat etwas ändert. Und das manuelle Herunterladen „wenn ich dran denke“: Es wird genau so lange gemacht, bis es einmal ausfällt, und ab dann nie wieder.

Wenn Sie es abgeben möchten

Backups sind der Teil der Betreuung, bei dem „läuft“ und „funktioniert“ am weitesten auseinanderliegen — und der Unterschied zeigt sich genau einmal.

Was bei uns festgeschrieben ist, in Zahlen statt in Zusicherungen:

  • Starter: wöchentliche Sicherung, 30 Tage Aufbewahrung.
  • Business: tägliche Sicherung, 50 Tage Aufbewahrung, dazu Hosting in Deutschland.
  • In beiden Fällen Monitoring rund um die Uhr, damit ein Ausfall nicht erst beim Kundenanruf auffällt.

Und wir spielen Sicherungen zurück, statt ihnen zu vertrauen: bei der Übernahme einer Website und nach jeder größeren Änderung am Aufbau. Was nicht wiederhergestellt wurde, gilt bei uns als ungeprüft.

Die Pakete beginnen bei 190 € im Monat, netto zzgl. MwSt.; der Vergleich steht auf Pakete & Preise.

Was der Website-Check hier nicht leisten kann

Damit keine falsche Erwartung entsteht: Unser kostenloser Website-Check prüft von außen und ohne Zugangsdaten. Ihre Backups kann er deshalb nicht beurteilen — ob eine Sicherung existiert, wie weit sie zurückreicht und ob sie sich einspielen lässt, sieht man von außen nicht.

Was er zeigt, sind die anderen fünf Bereiche: Gesamteindruck, Performance, Sicherheit von außen, SEO, Mobile und Recht. Als PDF innerhalb von 48 Stunden, ohne Telefonat und ohne Verkaufsgespräch. Wenn Sie zur Backup-Frage eine Antwort brauchen, ist der schnellere Weg ein Anruf: +49 157 54071854. Drei Fragen genügen meistens, um zu sagen, ob Ihre Sicherung trägt.

Häufige Fragen

Mein Hoster macht Backups. Reicht das nicht?

Als einzige Absicherung meistens nicht. Klären Sie die vier Fragen von oben: einzelne Datei oder nur alles, wie weit zurück, wer löst aus, und können Sie die Sicherung herunterladen. Besonders der letzte Punkt entscheidet — eine Sicherung, die nur im System des Hosters existiert, endet mit dem Vertrag.

Wie oft sollte gesichert werden?

So oft, wie sich etwas ändert, das Sie nicht noch einmal machen wollen. Eine Unternehmensseite mit zwei Änderungen im Monat braucht keine stündliche Sicherung. Wichtiger als die Häufigkeit ist fast immer die Aufbewahrungsdauer.

Wie viel Speicherplatz brauche ich dafür?

Den größten Anteil machen die Bilder aus, nicht die Texte. Rechnen Sie grob mit der Größe Ihrer Website mal der Anzahl der aufbewahrten Stände — und prüfen Sie, ob das Plugin inkrementell arbeitet, also nur Änderungen sichert. Dann fällt der Unterschied zwischen 7 und 50 Tagen Historie kaum ins Gewicht.

Kann ich nicht einfach per FTP alles herunterladen?

Damit haben Sie die Dateien und nicht die Datenbank — also Theme, Plugins und Bilder, aber keine einzige Seite Inhalt. Für eine vollständige Sicherung brauchen Sie beides.

Wie lange dauert eine Wiederherstellung?

Das hängt von Größe, Hosting und Werkzeug ab, und genau deshalb gehört die Zeitmessung in den Test. Wer die Dauer einmal gestoppt hat, kann im Ernstfall eine Zahl nennen, statt zu schätzen — und das ist oft der Unterschied zwischen einer ruhigen und einer unruhigen Stunde.

Wir speichern keine Kundendaten. Ist das Backup datenschutzrechtlich dann egal?

Fast immer nein. Auch eine Website, die „nichts speichert“, hat in der Regel Einträge aus dem Kontaktformular, Benutzerkonten, Kommentare und Serverprotokolle mit IP-Adressen. All das liegt in der Sicherung mit drin.

Quellen

  • WordPress-Dokumentation: Backups — eine Sicherung besteht aus zwei Teilen: „There are two parts to backing up your WordPress site: Database and Files“, und „you need both to be able to fully restore a typical WordPress site“. Ausdrücklicher Hinweis, dass sich die Datenbank in einem eigenen System befindet und „you usually cannot back it up by downloading your WordPress directory“. Empfohlen werden mindestens drei bis fünf aktuelle Stände, aufbewahrt „in different places and on different mediums“.
  • Art. 17 DSGVO — Recht auf Löschung — Grundlage für den Abschnitt zu Löschersuchen: Die betroffene Person kann vom Verantwortlichen die Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, wenn einer der dort genannten Gründe vorliegt.

Wer hinter diesem Artikel steht

Geschrieben hat ihn Denis Bezrodnyy, Gründer von Bezrodnyy Studio. Wir sind ein Familienunternehmen aus Schwarzenbek bei Hamburg und betreuen WordPress-Websites für kleine und mittlere Unternehmen – Updates, Sicherheit, Tempo und Datenschutz.

Was wir in Artikeln empfehlen, setzen wir täglich selbst um. Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre Website dasteht: kostenloser Website-Check, PDF innerhalb von 48 Stunden, ohne Anruf.