Wer Angebote für WordPress-Wartung vergleichen will, findet meistens keine Preise. Auf den Seiten der meisten Anbieter steht „auf Anfrage“. Und wo doch eine Zahl steht, ist nicht erkennbar, was sie umfasst.
Das ist das eigentliche Problem: Zwei Angebote zu 150 € im Monat können grundverschiedene Dinge bedeuten. Einmal sind es Updates, eingespielt wenn Zeit ist. Einmal sind es Updates, Backups mit getesteter Wiederherstellung, Monitoring, Plugin-Lizenzen und ein Ansprechpartner, der antwortet. Der Preis sagt darüber nichts.
Dieser Artikel nennt beides: welche Posten den Preis einer WordPress-Wartung tatsächlich bestimmen, und was wir dafür nehmen. Unsere Preise stehen offen auf der Website — damit Sie rechnen können, statt zu telefonieren.
Die kurze Antwort: unsere Preise
Drei Pakete, feste Monatsbeträge, alle Angaben netto und zzgl. MwSt.
| Paket | Pro Monat | Gedacht für |
|---|---|---|
| Starter | 190 € | Websites, die sicher und aktuell bleiben sollen: Updates, Backups, Monitoring, Lizenzen, Report |
| Business | 490 € | Alles aus Starter, plus Hosting in Deutschland, Rechtstexte, 2 Stunden Pflegezeit, SEO und Performance |
| Premium Partner | ab 1.490 € | Aktive Weiterentwicklung mit 10+ Stunden pro Monat, Inhalte, Conversion, Monatsmeeting |
| Zusätzliche Stunde | 120 € | Arbeiten, die über die enthaltene Pflegezeit hinausgehen |
Zwei Vertragsbedingungen nennen wir genauso offen, weil sie zum Preis gehören: Die ersten zwei Monate sind eine Testphase und jederzeit zum Monatsende kündbar. Erst danach beginnt die Mindestlaufzeit von zwölf Monaten.
Den vollständigen Leistungsvergleich der drei Pakete finden Sie auf der Seite Pakete & Preise.
Wenn Ihnen diese Zahlen hoch vorkommen — oder niedrig — ist beides eine vernünftige erste Reaktion. Ein Preis lässt sich erst beurteilen, wenn klar ist, was darin steckt. Darum geht es im Rest dieses Artikels.
Was im Monatspreis steckt
Fünf Posten bestimmen bei jeder ernsthaften WordPress-Wartung den Preis. Der sichtbarste davon ist der günstigste.
Updates sind der sichtbarste, aber nicht der größte Teil
Ein Core-Update einzuspielen dauert Minuten. Teuer wird, was danach passiert: prüfen, ob Formulare noch versenden, ob das Layout hält, ob der Cache sauber durchgelaufen ist. Und wenn ein Update etwas zerlegt — auf einer Staging-Umgebung zurückgehen, die Ursache finden, erst dann live gehen.
Warum das nicht aufschiebbar ist, zeigt der Jahresbericht von Patchstack: 11.334 neue Schwachstellen wurden 2025 im WordPress-Ökosystem gefunden, 42 Prozent mehr als im Vorjahr. 91 Prozent davon in Plugins, nur sechs im WordPress-Core. Bei 46 Prozent lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch kein Patch vor.
Die Konsequenz für die Kalkulation: Wartung ist kein Quartalstermin. Wir aktualisieren wöchentlich, in allen Paketen.
Ein Backup ohne getestete Wiederherstellung ist kein Backup
Fast jedes Hosting-Paket wirbt mit Backups. Die Frage ist eine andere: Wie lange reichen sie zurück, wo liegen sie, und hat jemand die Wiederherstellung schon einmal durchgespielt?
Drei Punkte, auf die Sie bei jedem Angebot achten sollten:
- Aufbewahrungsdauer. Ein Defekt, der erst nach drei Wochen auffällt, ist mit einem Sieben-Tage-Backup nicht mehr zu reparieren. Wir bewahren im Starter 30 Tage auf, im Business 50.
- Getrennter Speicherort. Liegt das Backup auf demselben Server wie die Website, ist es bei einem kompromittierten Server mit betroffen. Im Business laufen die Sicherungen über zwei voneinander unabhängige Systeme bei zwei Anbietern in zwei Ländern, verschlüsselt und getrennt von der Website.
- Getestete Rücksicherung. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Annahme. Fragen Sie, wann das zuletzt geprüft wurde.
Monitoring: wer merkt den Ausfall zuerst?
Ohne Überwachung erfährt man vom Ausfall durch einen Anruf. Im ungünstigsten Fall am Montagmorgen, nachdem die Website das Wochenende über nicht erreichbar war. Uptime-Monitoring rund um die Uhr kostet wenig und verschiebt genau diesen Zeitpunkt nach vorn: Die Benachrichtigung kommt bei uns an, nicht beim Kunden.
Plugin-Lizenzen: der Posten, der in Preisvergleichen fehlt
Premium-Plugins kosten jährlich Geld, und zwar pro Website. Elementor Pro, ein SEO-Plugin, ein Caching-Plugin, Sicherheit, Formulare — das summiert sich auf mehrere hundert Euro pro Jahr. In unseren Paketen sind diese Lizenzen enthalten, als feste Auswahl. Welche Komponenten das konkret sind, steht im Vertrag; unter anderem Elementor Pro, Rank Math PRO, WP Rocket und ACF Pro.
„Feste Auswahl“ ist dabei kein Zufall, sondern der Kern unserer Kalkulation. Wir betreuen alle Websites mit demselben geprüften Stack. Das hält den Preis stabil und bedeutet, dass jede Komponente eine Entscheidung ist, nicht eine Gewohnheit. Zwei Beispiele:
- Bildoptimierung läuft bei uns lokal. Converter for Media Pro verarbeitet Bilder auf dem eigenen Server und erzeugt WebP und AVIF, ohne dass Dateien an einen externen Dienst gehen. Die verbreitete Alternative Imagify arbeitet über einen externen Dienstleister — auf zwei schriftliche Anfragen hat Imagify uns keinen Auftragsverarbeitungsvertrag zugesagt. Damit war die Entscheidung für uns getroffen.
- SEO läuft über Rank Math PRO, nicht über Yoast. Schema, Redirects und Sitemaps sind dort in der Version enthalten, die wir ohnehin lizenzieren.
Wenn ein Anbieter Ihnen keine Liste nennen kann oder will: Fragen Sie, wer die Lizenzen hält. Laufen sie auf den Anbieter, verlieren Sie beim Wechsel die Updates.
Erreichbarkeit und Pflegezeit
Der Posten, der den Preisunterschied zwischen Paketen am stärksten treibt, ist Arbeitszeit für Ihre Anliegen. Texte tauschen, ein Mitarbeiterfoto ersetzen, ein Formular erweitern. Im Starter ist dafür keine Zeit enthalten, im Business zwei Stunden pro Monat, im Premium Partner zehn und mehr.
Dazu gehört ein fester Ansprechpartner statt einer Ticket-Warteschlange. In der Regel antworten wir innerhalb eines Werktages. Das ist keine technische Leistung, aber sie ist der Grund, warum die meisten Betreuungen überhaupt gewechselt werden.
Der Posten, den fast niemand einrechnet: Recht und Datenschutz
Hier entsteht der größte Unterschied zwischen einem Angebot zu 90 € und einem zu 490 € — und er steht in keinem der beiden Angebote.
Cookie-Tool und Rechtstexte sind zwei verschiedene Dinge
Ein Consent-Tool blockiert Skripte und holt Einwilligungen ein. Es schreibt keine Datenschutzerklärung. Ein Rechtstexte-Dienst liefert Impressum und Datenschutzerklärung und aktualisiert sie, wenn sich die Rechtslage ändert. Er blockiert kein einziges Skript.
Wer nur eines von beiden hat, hat die halbe Umsetzung. Wir setzen im Business-Paket eRecht24 Premium ein, das beides abdeckt: die Texte und das Cookie-Tool, erstellt und laufend gepflegt von Fachanwälten. Beide Posten sind Lizenzen mit laufenden Kosten, und beide landen im Monatspreis.
Die AVV-Kette: jeder externe Dienst zählt
Sobald ein externer Dienst personenbezogene Daten Ihrer Besucher verarbeitet, braucht es dafür einen Auftragsverarbeitungsvertrag — schriftlich, mit festgelegtem Gegenstand und Zweck der Verarbeitung (Art. 28 Abs. 3 DSGVO). Praktisch betrifft das mehr Stellen, als die meisten erwarten:
- das Hosting
- den Backup-Dienst
- die Bildoptimierung, wenn sie extern rechnet
- jede Schriftart, jedes Icon-Set und jedes Script, das von einem fremden Server lädt
- die Statistik
- den Spam-Filter im Kontaktformular
Diese Kette zu kennen und zu pflegen, ist Arbeit, die niemand sieht. Sie ist aber der Grund, warum wir unseren Stack eng halten: Jedes zusätzliche Werkzeug ist ein weiterer Vertrag und ein weiteres Risiko.
Der klassische Fall: Google Fonts über das CDN
Schriften, die vom Google-Server geladen werden, übertragen die IP-Adresse des Besuchers in die USA — ohne Einwilligung. Genau dieser Punkt hat eine ganze Abmahnwelle ausgelöst, und technisch ist er in einer halben Stunde erledigt: Schriften lokal einbinden. Wie das in WordPress und Elementor geht, haben wir im Artikel zur Google Fonts Abmahnung Schritt für Schritt beschrieben.
Für die Preisfrage zählt vor allem, dass solche Punkte regelmäßig neu entstehen. Ein Theme-Update bringt eine externe Schriftquelle zurück, ein neues Plugin lädt ein Icon-Set von fremdem Server. Deshalb prüfen wir das wiederkehrend, nicht einmalig.
Hinweis: Wir sind keine Rechtsanwälte und leisten keine Rechtsberatung. Wir beschreiben hier die technische Umsetzung. Bei konkreten rechtlichen Fragen zu Ihrer Website wenden Sie sich an einen Anwalt oder eine Anwältin.
Drei Abrechnungsmodelle und was sie für Sie bedeuten
Auf Zuruf, nach Stunden
Sie rufen an, wenn etwas ist, und bezahlen den Aufwand. Das klingt nach dem günstigsten Modell und ist es auf dem Papier auch. Der Haken liegt in der Logik: Niemand ist dafür bezahlt, dass nichts passiert. Updates, Backup-Prüfungen und Monitoring finden nicht statt, weil sie niemand beauftragt. Bezahlt wird erst der Schaden — und der kostet mehr Stunden als die Vorsorge.
Für eine Website, die nur Adresse und Telefonnummer zeigt, kann das vertretbar sein. Für eine Website, über die Anfragen kommen, ist es eine Wette.
Festes Monatspaket
Ein definierter Leistungsumfang zu einem festen Betrag. Der Vorteil ist nicht nur Planbarkeit, sondern die umgekehrte Interessenlage: Wir verdienen daran, dass Ihre Website läuft, nicht daran, dass sie ausfällt. Je weniger Notfälle, desto besser für beide Seiten.
Das ist das Modell unserer Pakete Starter und Business. Entscheidend beim Vergleichen ist dabei nicht die Zahl, sondern ob der Leistungsumfang schriftlich steht. „Wartung inklusive“ ohne Liste ist keine Zusage.
Betreuung mit Weiterentwicklung
Hier ist Arbeitszeit der Hauptposten, nicht die Wartung. Die Website wird nicht nur stabil gehalten, sondern monatlich besser: Seiten, Inhalte, SEO, Conversion. Das ist unser Premium Partner, und es rechnet sich nur, wenn die Website tatsächlich Umsatz bringt oder bringen soll.
Warum wir diese Unterscheidung so wichtig nehmen
Wir haben zehn Jahre lang zwei eigene Onlineshops betrieben, mit über 25.000 Bestellungen. In dieser Zeit war die Website kein Repräsentationsobjekt, sondern das Werkzeug, mit dem das Geld verdient wurde. Ein Tag Ausfall war kein Imageproblem, sondern ein Tag ohne Eingang.
Dazu kommt die andere Seite: Wir arbeiten auch im Auftrag von Agenturen und sehen, in welchem Zustand Websites übergeben werden. Technisch sauber, oft gut gebaut — und danach ein Jahr unangetastet, weil im Projektpreis keine Betreuung vorgesehen war. Genau an dieser Stelle entstehen die Rechnungen, die niemand eingeplant hat.
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen
Durchschnittswerte aus Branchenstudien helfen Ihnen an dieser Stelle nicht. Ihre eigenen Zahlen schon. Drei Fragen genügen:
- Was ist eine Anfrage über die Website bei Ihnen wert? Durchschnittlicher Auftragswert, multipliziert mit Ihrer Abschlussquote. Bei 4.000 € Auftragswert und jeder dritten Anfrage, die zum Auftrag wird, sind das rund 1.300 € pro Anfrage.
- Wie viele Anfragen kommen pro Monat über die Website? Wenn Sie das nicht wissen, ist das selbst eine Antwort — und der erste Punkt, den wir messbar machen würden.
- Wie lange darf die Website ausfallen, bevor es weh tut? Ein Wochenende? Zwei Tage? Vier Stunden?
Gegen diese drei Zahlen hält man dann den Preis. Ein Beispiel mit unserem eigenen Stundensatz: Ein einzelner Notfall — Website nach einem Update weiß, Ursache suchen, Backup zurückspielen, prüfen — sind realistisch drei bis vier Stunden. Zu 120 € netto sind das 360 bis 480 €. Das entspricht zwei Monaten Starter-Paket, in denen genau diese Situation vermieden worden wäre.
Die Rechnung geht nicht immer zugunsten der Wartung aus. Bei einer Website, über die nie jemand Kontakt aufnimmt, die auf keiner Lieferkette hängt und die niemand im Unternehmen braucht, ist ein Monatspaket schwer zu begründen. Dann ist allerdings die Website das Problem, nicht ihre Wartung.
Wenn Sie es selbst machen möchten
Das ist eine vernünftige Entscheidung, wenn im Unternehmen jemand die Zeit und die Routine dafür hat. Ehrlich kalkuliert gehört dann Folgendes auf die Kostenseite:
- Lizenzen, pro Website und pro Jahr. Je nach Stack mehrere hundert Euro. Rechnen Sie Ihre eigenen zusammen, bevor Sie Angebote vergleichen — bei uns sind sie im Monatspreis enthalten.
- Ein Hosting-Tarif mit Staging-Umgebung. Ohne Staging testen Sie Updates auf der Live-Website. Das geht lange gut und dann einmal nicht.
- Ein Backup-Dienst mit externem Speicherort, getrennt vom Webserver.
- Sicherheits- und Uptime-Überwachung, die Sie auch nachts erreicht.
- Zeit. Rechnen Sie pro Website mit etwa einer halben Stunde pro Woche für Updates und anschließende Kontrolle — solange nichts schiefgeht. Die Störungen kommen zusätzlich und unangekündigt.
Der Posten, der am häufigsten unterschätzt wird, ist nicht die Zeit, sondern die Vertretung. Updates verschieben sich nicht, weil jemand faul ist, sondern weil Urlaub, Krankheit oder ein großes Projekt dazwischenkommen. Nach drei verschobenen Wochen ist der Abstand zwischen installierter und aktueller Version der Punkt, an dem Updates riskant werden — und dann bleiben sie liegen.
Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Website aktuell steht, bevor Sie überhaupt über Wartung entscheiden: Unser kostenloser Website-Check prüft sechs Bereiche — Gesamteindruck und Wirkung, Performance, Sicherheit, SEO, Mobile sowie Recht und DSGVO. Sie erhalten innerhalb von 48 Stunden ein PDF. Ohne Telefonat, ohne Verkaufsgespräch, ohne Zugangsdaten.
Sieben Fragen, die jedes Angebot vergleichbar machen
Stellen Sie diese Fragen jedem Anbieter, uns eingeschlossen. Die Antworten sagen mehr über den Preis als der Preis selbst.
- Wie oft wird aktualisiert, und wird nach dem Update geprüft? „Regelmäßig“ ist keine Angabe. Wöchentlich, monatlich oder quartalsweise ist eine.
- Wie oft wird gesichert, wie lange aufbewahrt, und wo liegen die Backups? Und: Wann wurde die Wiederherstellung zuletzt getestet?
- Wird auf einer Staging-Umgebung getestet? Wenn nein, werden Updates auf Ihrer Live-Website ausprobiert.
- Welche Plugin-Lizenzen sind enthalten, und auf wen laufen sie? Laufen sie auf den Anbieter, verlieren Sie beim Wechsel die Updates.
- Wie viel Arbeitszeit für eigene Anliegen ist enthalten, und was kostet die Stunde darüber hinaus? Ohne diese zweite Zahl ist der Monatspreis unvollständig.
- Welche Reaktionszeit ist zugesagt, und wer ist der Ansprechpartner? Ein Name ist besser als eine Adresse.
- Gibt es einen AVV, und für welche Dienstleister? Hosting, Backup, Statistik — jeder einzelne.
Welche Punkte davon in den Vertrag gehören und worauf bei Laufzeit und Kündigungsfrist zu achten ist, haben wir im Artikel zum WordPress-Wartungsvertrag ausführlich beschrieben.
Ein Hinweis, der uns selbst betrifft: Dass ein Anbieter seine Preise veröffentlicht, ist kein Qualitätsbeweis. Es macht ihn nur vergleichbar. Prüfen Sie die sieben Punkte trotzdem.
Welches Paket zu welcher Situation passt
Starter passt, wenn die Website fertig ist und so bleiben soll. Sie wird aktuell und sicher gehalten, gesichert und überwacht, und Sie bekommen monatlich einen verständlichen Bericht. Änderungen an Inhalten machen Sie selbst oder beauftragen sie einzeln.
Business passt, wenn regelmäßig etwas zu tun ist und Sie das nicht jedes Mal einzeln beauftragen wollen. Hier kommen Hosting in Deutschland, Rechtstexte, zwei Stunden Pflegezeit pro Monat sowie SEO- und Performance-Arbeit an der Startseite hinzu. Das ist das Paket, das die meisten Anfragen betrifft.
Premium Partner passt, wenn die Website wachsen soll. Zehn Stunden und mehr pro Monat gehen in Weiterentwicklung: neue Seiten, Inhalte, Conversion, laufendes SEO. Dazu ein persönliches Monatsmeeting und bevorzugte Reaktionszeit.
Was in welchem Paket genau enthalten ist, steht im Vergleich unter Pakete & Preise. Welche Aufgaben wir darüber hinaus übernehmen, finden Sie in der Übersicht unserer Leistungen.
Wenn Sie zuerst wissen möchten, in welchem Zustand Ihre Website überhaupt ist: Der kostenlose Website-Check prüft sechs Bereiche und kommt als PDF innerhalb von 48 Stunden — ohne Telefonat und ohne Zugangsdaten.
Wenn Sie Ihre Situation direkt besprechen möchten, schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder rufen Sie an: +49 157 54071854.
Häufige Fragen
Was kostet WordPress-Wartung im Monat?
Bei uns 190 € im Starter-Paket, 490 € im Business-Paket und ab 1.490 € als Premium Partner, jeweils netto und zzgl. MwSt. Eine Stunde über die enthaltene Pflegezeit hinaus kostet 120 € netto. Welche Leistungen zu welchem Paket gehören, steht offen auf der Seite Pakete & Preise.
Ist WordPress-Wartung Pflicht?
Eine Pflicht, WordPress zu aktualisieren, gibt es als solche nicht. Sobald Ihre Website aber personenbezogene Daten verarbeitet — und ein Kontaktformular tut das — verlangt Art. 32 DSGVO angemessene technische Maßnahmen nach dem Stand der Technik, einschließlich der Fähigkeit, Daten nach einem Zwischenfall rasch wiederherzustellen. Eine seit Monaten nicht aktualisierte Installation ohne geprüftes Backup ist schwer als Stand der Technik zu begründen. Das ist unsere technische Einschätzung, keine Rechtsberatung.
Warum kostet Wartung mehr als mein Hosting?
Hosting stellt den Server. Wartung ist Arbeit an Ihrer Installation: Updates mit anschließender Prüfung, Backups mit Wiederherstellung, Schwachstellen-Überwachung, Lizenzen und ein Ansprechpartner. Ein Hoster prüft nicht, ob Ihr Kontaktformular nach dem Plugin-Update noch E-Mails versendet.
Was passiert mit den Lizenzen, wenn ich wechsle?
Die im Paket enthaltenen Lizenzen sind Teil unserer Betreuung. Wechseln Sie zu einem anderen Anbieter, brauchen Sie für diese Komponenten eigene Lizenzen — die Website läuft weiter, erhält für sie aber keine Updates mehr. Die Website selbst, alle Inhalte und die Datenbank gehören Ihnen und werden übergeben. Die Details stehen im Vertrag, und wir sprechen sie vorher an, weil sie beim Vergleichen von Angeboten zählen.
Betreuen Sie auch Onlineshops?
Nein. WooCommerce-Shops und andere Shopsysteme betreuen wir nicht. Unsere Pakete sind auf Unternehmens-Websites ausgelegt — Dienstleister, Handwerk, Praxen, Beratung, Industrie.
Arbeiten Sie nur im Raum Hamburg?
Wir sitzen in Schwarzenbek und betreuen Unternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein auch vor Ort. Die Betreuung selbst funktioniert vollständig remote, deshalb arbeiten wir mit Kunden in ganz Deutschland.
Quellen
- Patchstack: State of WordPress Security in 2026 — 11.334 neue Schwachstellen im Jahr 2025, 42 Prozent mehr als im Vorjahr, 91 Prozent davon in Plugins, 46 Prozent ohne Patch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
- Art. 28 DSGVO — Auftragsverarbeiter — Anforderung eines schriftlichen Vertrags mit festgelegtem Gegenstand und Zweck der Verarbeitung.
- Art. 32 DSGVO — Sicherheit der Verarbeitung — angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach dem Stand der Technik, einschließlich rascher Wiederherstellbarkeit der Daten.